Martin Hühn

Geboren wurde ich 1978 in Gießen. Solange ich denken kann, bin ich ein begeisterter Fantasyleser. Ich mag aber auch historische Romane, Krimis und Abenteuergeschichten. Ebenso lange bin ich Fantasy-Rollenspieler. Dieses Hobby verschaffte mir die Gelegenheit, Abenteuer-Geschichten zu erfinden oder auszugestalten. Meine Fantasie hat sich dabei immer wieder danach gedrängt, eigene Welten zu erschaffen, ohne dass daraus mehr entstanden wäre.

Ich schrieb zunächst eine Diplomarbeit und eine Doktorarbeit (Biologie), wobei der Fantasygedanke naturgemäß im Hintergrund stand. Dann bekam ich als Testleser das halb fertige Manuskript eines Science-Fiction Romans in die Hand. Die Geschichte gefiel mir, doch manche Aspekte der fremden Welt darin erschienen mir nicht schlüssig und konnten im Rahmen dieser Geschichte nicht verändert werden. Also begann ich, ausführlicher an einer eigenen Welt zu feilen. Planetologie, Biologie, Gesellschaftsstrukturen und ihre Geschichte mussten stimmig sein.

Ich betrachtete die Bücher, die ich las, kritischer, in meinem Kopf entstand eine lange Liste von Dingen, die ich in einem eigenen Roman vermeiden oder beherzigen müsste. Dann kam etwas Entscheidendes dazu: Meine Doktorandenzeit war beendet und ich hatte plötzlich etwas, das ich nicht mehr kannte: Zeit.

Die Konzeption einer ganzen Welt, viele Ideen und eine Vorstellung davon, wie ein Roman (nicht) aussehen sollte, waren eine verhängnisvolle Mischung. Ich konzipierte meine Geschichte und schon fusionierten diese Elemente zum Beginn eines Buches. Daraus wurde die Trilogie „Die H´Veredy-Chroniken“. Es folgten eine Reihe von Fanfictionpublikationen im Fantasy-Rollenspielbereich und der Roman „Das Edikt von Äreís“.

Weitere Projekte sind in Arbeit.

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