Jan Ulrich Hasecke

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Jan Ulrich Hasecke»Los locos que inventaron el Amor«, so lautet eine Zeile in der wunderbaren Ballade für einen Verrückten (Balada para un loco), die der argentinische Dichter Horacio Ferrer geschrieben und Astor Piazzolla vertont hat. »Die Verrückten, die die Liebe erfunden haben«, diese Zeile könnte so etwas wie das Lebensmotto von Jan Ulrich Hasecke sein, der am liebsten in Buenos Aires geboren worden wäre und sich selbst als Tango Aficionado bezeichnet. »Diese bittere, das Leben umarmende Melancholie, die den Tango so unverwechselbar macht, hat mich schon immer begleitet, lange bevor ich den Tango Argentino kennen gelernt habe, sagt der 1963 geborene Autor, »sie prägt die Stimmung in meinem Roman »Die Reise nach Jerusalem« und in einem Teil meiner essayistischen Arbeiten.«

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Ganz und gar nicht melancholisch ist Hasecke im Internet präsent. Auf seiner Homepage (www.sudelbuch.de ) nimmt er unter dem Kürzel ›juh‹ als scharfzüngiger Kolumnist in der Tradition Lichtenbergs Politik und Gesellschaft satirisch aufs Korn. Die Jahrgänge 1998 bis 2009 seines Sudelbuchs sind als E-Book erhältlich. »Mit seinen scharfen Beobachtungen steht er damit auch in der Tradition der französischen Aphoristen, ja der europäischen Aufklärung. Seine besten Texte lesen sich so zupackend, als kämen sie geradewegs aus der Encyclopédie von Diderot und d’Alambert«, schreibt Fritz R.Glunk, der Herausgeber des politischen Kulturmagazins ›Die Gazette‹ über juh’s Sudelbuch.

In den 80er Jahren studierte Hasecke Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Universität zu Köln. Nach einigen kleineren Arbeiten fürs Fernsehen und einem Spielfilm für eine Experimentalfilmreihe des SWF beendete er seine Karriere als Filmemacher und widmete sich ganz dem Schreiben. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne, lebt in Solingen und tanzt meistens bei Luis in Wuppertal.

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