Selma J Spieweg: Am falschen Ende der Hoffnung

Alexej ist ein ehrlicher und mitfühlender Mensch, doch eine einzige Tat zerstörte alles. Nun muss er, fern seiner Heimat, untertauchen, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten und vor allem mit dem klarkommen, was er jetzt ist: ein Mörder auf der Flucht!
Eindringlich und emotional erzählt Alexej, wie er versucht trotz seiner Schuld zu überleben. Wider Willen wird er in Verbrechen hineingezogen. Er weiß, es wäre für ihn das Klügste zu verschwinden, weiterzuziehen und die unschuldigen Opfer ihrem Schicksal zu überlassen. Doch er kann nicht aus seiner Haut. Er war Mitglied einer Sondereinheit, er hat schon immer die Schwachen und Wehrlosen beschützt. Und vielleicht … vielleicht rettet sein Einsatz für andere ihn davor, sich aus Hoffnungslosigkeit und Heimweh eine Kugel durch den Kopf zu jagen.

Am falschen Ende der Hoffnung
Im Serienauftakt erfährt man, was Alexej dazu trieb, vom Elitepolizisten zum Mörder zu werden. Man spürt seinen Zorn, seine Trauer und seine Verzweiflung. Die Erzählung benötigt keine Schockeffekte, keine brutalen Szenen oder grausame Gewaltdarstellungen, um dem Leser nahezugehen. Sie lebt von der eindringlichen Sprache, von Alexejs Tonfall, der mal derb, mal zornig, mal selbstkritisch ist.

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