Selma J Spieweg: Die Erben des Deserteurs

Alexej ist ein ehrlicher und mitfühlender Mensch, doch eine einzige Tat zerstörte alles. Nun muss er, fern seiner Heimat, untertauchen, sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten und vor allem mit dem klarkommen, was er jetzt ist: ein Mörder auf der Flucht!
Eindringlich und emotional erzählt Alexej, wie er versucht trotz seiner Schuld zu überleben. Wider Willen wird er in Verbrechen hineingezogen. Er weiß, es wäre für ihn das Klügste zu verschwinden, weiterzuziehen und die unschuldigen Opfer ihrem Schicksal zu überlassen. Doch er kann nicht aus seiner Haut. Er war Mitglied einer Sondereinheit, er hat schon immer die Schwachen und Wehrlosen beschützt. Und vielleicht … vielleicht rettet sein Einsatz für andere ihn davor, sich aus Hoffnungslosigkeit und Heimweh eine Kugel durch den Kopf zu jagen.

Die Erben des Deserteurs
Im ersten Band hat es Alexej in ein beschauliches Fischerdorf an der Ostsee verschlagen. Der Mord ist erst wenige Wochen her und nach und nach wird ihm die schreckliche Tragweite seiner Tat bewusst und wie viel Leid er den Angehörigen seines Opfers zugefügt hat. Doch zunächst glaubt er noch, er könne damit umgehen und sorgt sich, wie er über den Winter kommen soll. Er ist froh, als er bei Bauer Petersen gegen Kost und Logis Unterschlupf findet. Alexej ahnt nicht, dass Petersen dabei einen Hintergedanken hat und Alexej, der Russe ohne Papiere, ohne Zuhause, Teil seines Plans werden soll. Auf die eine oder andere Art.

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