Simone Keil: Klänge von Schnee

Eine junge Frau ist auf der Suche nach einem unbekannten Du, nach ihrer Vergangenheit, nach einem Weg in die Zukunft. Ein alter Mann hat vergessen zu leben und existiert nur noch in nebligen Erinnerungen und in den Geschichten seiner Bücher.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die ungewöhnlich ist und abseits jeder Norm verläuft. Gemeinsam ergründen sie ihre Vergangenheit und stoßen auf ein tief verschlossenes Geheimnis, das sie weit mehr verbindet, als sie ahnen.

»Du weißt, was Liebe ist. Du weißt, was sie bedeutet, weißt, wie sie sich anfühlt, weißt, wie es ist, wenn sie über dir zusammenschlägt und dich in die Tiefe reißt. Weißt, dass du ertrinken wirst, wenn du deinen Taucheranzug ablegst, sie an deine Haut lässt, sie deine Lungen füllen, deinen Körper fluten lässt. Weißt, dass sie zu groß ist, zu stark, zu mächtig.
Ich weiß nur, dass sie eine leere Stelle in meinem Magen ist, eine Stelle, die sich kalt anfühlt und klingt wie fallender Schnee, der auf die gefrorene Oberfläche eines Sees trifft.«

Manchmal muss man vergessen, wenn man sich erinnern will.
Manchmal muss mal aus der Zeit heraustreten, wenn man seinen eigenen Rhythmus finden will.
Manchmal muss man lieben, wenn es keinen Grund dafür gibt.
Und manchmal muss man zurückgehen, wenn man vorwärts kommen will.

Klänge von Schnee ist eine Geschichte voller Geschichten, eine Geschichte vom Vergessen und Erinnern, eine Geschichte von Verlust und vom Finden.
Klänge von Schnee ist kein Liebesroman, aber voller Liebe.

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Klänge von Schnee

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