Franziska Hille: Die Englische Hochzeit (Devon Cream Tea 1)

Qindie-Buch des Monats April 2014

Liebe, Eifersucht, Familiengeheimnisse und Cream Tea

»Die Englische Hochzeit« ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe, die im romantischen Devon spielt.

Die Amerikanerin und der Lord

Der Earl of Bedington und sein Sohn Henry sind die Protagonisten der »Englischen Hochzeit«. Samantha, eine amerikanische Witwe, trifft mit ihrer Tochter Tess in Devon ein. Ein Jahr lang soll sie mit Tess in Bedington Hall wohnen, wie es der letzte Wille ihres verstorbenen Mannes von ihnen verlangt.
Der exzentrische Lord Bedington, ein Freund des Verstorbenen, ist Schriftsteller und verlässt seit langem sein Anwesen nicht mehr. Die energische Witwe und ihre schöne Tochter wirbeln das beschauliche Leben in Bedington Hall kräftig durcheinander.
Lady Margaret, die Schwester des Earls, wird von ihren eigenen Gespenstern verfolgt. Sie reist ruhelos durch die Welt und macht nur gelegentlich ein paar Tage Rast in ihrem Elternhaus, in dem immer noch der Geist des »entsetzlichen Earls« umherzugehen scheint, der seine Kinder auch heute noch nicht in Frieden leben lässt.

Devon Cream Tea – Vier Romane über Liebe, Streit, Familiengeheimnisse, Schuld und Versöhnung

Das Buch bei Amazon

Margaret – Die Liebe einer Lady (Devon Cream Tea 2)
Bertie – Undercover ins Glück (Devon Cream Tea 3)

Devon Cream Tea

Die Autorin über das Buch:

Devon Cream Tea – eine Familiengeschichte mit romantischen Verwicklungen

Warum Devon?
Einer der Landstriche, die ich in diesem Leben noch besuchen möchte, ist die südenglische Küste. Devon, Cornwall … wunderschöne Landschaften und romantische Spielorte für romantische Bücher.

Warum Cream Tea?
Wer einmal in England war und sich einen echten Cream Tea hat servieren lassen, wird das nicht so schnell wieder vergessen. Ich bin überhaupt keine Teetrinkerin, aber diese englische Cousine der Bergischen Kaffeetafel hat mich sprachlos (und pappsatt!) gemacht. Es gibt kaum etwas Köstlicheres als Scones mit Erdbeerkonfitüre und Clotted Cream. VIEL Clotted Cream. Und dazu passt Tee wahrhaftig wunderbar, besser als Kaffee.
Mein ganz persönliches „Cream Tea“-Erlebnis hat in Kent stattgefunden, in einem wirklich pittoresken Tea Room in Rochester. Das Dickens-Haus hatte leider an diesem Tag geschlossen, aber der Cream Tea hat mich versöhnt.

Die Devon Cream Tea-Reihe ist bisher auf vier Teile angelegt. Der erste, „Die Englische Hochzeit“, führt die Protagonisten der Reihe ein, die Mitglieder einer Grafenfamilie und ihre Umgebung.

Ich wollte einfach mal ausprobieren, ob man es hinbekommt, die Atmosphäre und das „Look & Feel“ einer Historical Romance ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Schicke Autos statt Kutschen, Handys und Computer statt Pistolen und Spazierstöcken, Kino statt Almack’s, flotte Autoausflüge an die Küste statt Ausritte im Hyde Park …

Ich bin sehr gespannt, ob das funktioniert hat. Viele der „historischen“ Verwicklungen und Verwirrungen passen natürlich nicht mehr in die heutige Zeit. Es gibt keine kompromittierten Jungfrauen mehr, die dringend verheiratet werden müssen, um der Schande zu entgehen; Töchter werden nicht mehr in die Gesellschaft eingeführt, um spätestens mit 22 unter der Haube zu sein, man duelliert sich deutlich seltener. Aber viele der Gefühls- und Liebesverwirrungen sind auch heute noch genauso aktuell wie vor ein paar hundert Jahren. Man streitet sich, man ist eifersüchtig, man belügt und betrügt sich und man versöhnt sich wieder.

Und man genießt den Devon Cream Tea.

Also begleitet mich durch die Geschichten des Earls of Bedington, seiner Schwester Margaret und ihrer Freundin, einer exzentrischen Baronesse, und lasst euch dazu am besten eine Tasse Tee und Scones schmecken. Mit Clotted Cream! (Oder wenigstens mit Schlagsahne.)

One Reply to “Franziska Hille: Die Englische Hochzeit (Devon Cream Tea 1)”

  1. Marny | Fantastische Bücherwelt

    Im ersten Band der Reihe „Devon Cream Tea“ geht es um die amerikanische Witwe Samantha, die zusammen mit ihrer Tochter Tess in Devon eintrifft, um ein Jahr lang in Bedington Hall zu wohnen. Zumindest wenn es nach dem letzten Willen ihres verstorbenen Mannes geht, der mit dem Earl of Bedington befreundet war. Der exzentrische Earl ist davon gar nicht begeistert, auch weil er lieber in Ruhe gelassen werden möchte und seit langem sein Anwesen nicht mehr verlässt. Samantha und Tess wirbeln das Leben in Bedington Hall tüchtig durcheinander, es kommt zu Verwicklungen und auch das eine oder andere Geheimnis lüftet sich …

    Ich mag Großbritannien, daher habe ich auch auf eine schöne englische Atmosphäre mit dazu passenden Eigenheiten gehofft. Und auch bekommen! Der Lebensstil ist gehoben, es gibt einen wunderbar steifen Butler und – vielleicht als Ausgleich – eine ungewöhnliche Köchin. Beide waren mir übrigens sehr sympathisch. Bedington Hall wurde sehr bildhaft und stimmungsvoll beschrieben, ich hatte das Gefühl wirklich dort zu sein und durch die einzelnen Räume zu streifen.

    Die Geschichte hat mich schnell mitgerissen und dafür gesorgt, dass ich alles um mich herum vergessen habe. Simon, der Earl of Bedington, ist für mich eine großartige Figur mit einer besonderen Ausstrahlung, denn trotz all der Tragik seiner Vergangenheit schlummert in ihm Leidenschaft und Romantik. Die temperamentvolle, starke und gleichzeitig sanfte Samantha habe ich als den perfekten Gegensatz zu ihm empfunden. Aber Achtung: Ihr Fluchen kann ansteckend sein! Wer weiß, vielleicht lerne ich das nun ja doch noch … Ein wenig. 😉

    Ich habe mich beim Lesen aber nicht einfach nur wohl gefühlt, sondern war auch begeistert von den vielen Themen, die mit in die Geschichte eingeflossen sind. „Mein“ Earl ist nämlich Schriftsteller, so dass es dazu nicht nur einige Andeutungen gibt, sondern auch ein größeres Problem. Und ein besonderes Buch, das sich nicht gut verkauft, aber Samantha sehr für sich einnimmt. Es geht um die Vergangenheit, um Familiengeheimnisse und das seltsame Testament. Um die Frage, wie der Adel seinen Lebensunterhalt verdient – denn ein Titel bedeutet ja nicht automatisch finanzielle Sicherheit. Um die verschiedenen Schicksale, die auf Bedington Hall aufeinander treffen, und die wir in den Folgebänden begleiten dürfen.

    Sehr angetan hat es mir ja auch der Park! Der war so gelungen beschrieben, dass ich die verschiedenen Blüten gerochen und die sanft hügelige Rasenfläche gefühlt und den Bachlauf gehört habe. Am liebsten hätte ich mich ja in das eine oder andere Eckchen zurückgezogen, um die Umgebung einfach nur zu genießen.
    Einige Entwicklungen der Geschichte kann man sicherlich leicht erahnen, aber für mich gab es auch ein paar Überraschungen und Figuren, die mich zum Spekulieren gebracht haben. Ich bin schon gespannt, wie es beispielsweise mit Lady Margaret und Bertie weitergeht.

    „Die Englische Hochzeit“ ist eine stimmungsvolle, emotionale und abwechslungsreiche Geschichte mit intensiven Bildern und wunderbaren Figuren, die mich begeistert hat. Mit soviel Wärme geschrieben, dass ich Herzchen in den Augen hatte! Ich freue mich schon riesig auf die nächsten Teile …

    https://www.qindie.de/qindie-partner/blogger-rezensenten/fantastische-buecherwelt/

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