Regina Mengel: Am dreizehnten Tag: Kis-Ba-Shahid

Qindie-Buch des Monats August 2013

Am dreizehnten Tag
Stell dir vor, du bist etwas ganz Besonderes, und niemand hat es dir gesagt!

Seit Susannas dreizehntem Geburtstag überschlagen sich die Ereignisse. Wildfremde Menschen munkeln von einer Bestimmung und streuen Blütenblätter vor Susannas Füße. Ein Päckchen ohne Absender, ein Brief, der in Rätseln spricht, eine geheimnisvolle Flasche und ein Teeladen, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Doch das ist erst der Anfang.

Stell dir vor, das Märchenland aus deinem Buch existiert wahrhaftig, und eine wichtige Aufgabe wartet dort auf dich!

Susanna stößt auf eine magische Welt voller Abenteuer und außergewöhnlicher Wesen. Und dann ist da ja auch noch Patrick, der ihr besser gefällt, als sie es sich zunächst eingestehen möchte.

Teil 2 – “Kis-Ba-Shahid” erzählt von Susannas Reise in eine magische Welt.

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Die Autorin über das Buch:

„Am dreizehnten Tag“ ist ein Fantasy-Jugend- bzw. AllAge-Buch, das in drei (halbwegs) abgeschlossenen Teilen erscheint. Gemeine Cliffhanger 😉 konnte ich dabei nicht ganz vermeiden. Kis-Ba-Shahid ist der mittlere Teil der Reihe.

Die Idee für das Buch ist bereits 2011 entstanden. Damals schrieb neobooks einen Romantasy-Wettbewerb zum Thema ‚Magisches Essen’ aus. Der daraus entstandene Kurzroman war ursprünglich für Young adult bzw. für erwachsene Leser konzipiert. Wie ihr euch denken könnte, gewonnen habe ich den Wettbewerb nicht. Halb so schlimm. Es war mir sowieso schwergefallen, mich auf 50 Seiten zu beschränken. Ich stellte also zunächst das Projekt meinem damaligen Verleger vor, ich dachte an eine Reihe mit einem der Protagonisten, der ein ganz besonderes Geheimnis verbirgt. Doch das gefiel dem Verleger nicht, und so entwickelten wir gemeinsam die Grundidee für „Am dreizehnten Tag.“ Dass das Buch dann später nicht dort erschienen ist, ist eine andere Geschichte, für die Idee bin ich jedenfalls sehr dankbar.

Danach war erstmal ‚Schreiben‘ angesagt, gut ein dreiviertel Jahr lang. Und endlich im Frühjahr 2012 lag das Manuskript vor mir: 675 Normseiten stark. Den Rest des Jahres reiste „Am dreizehnten Tag“ durch die Büros von Literaturagenten und Verlagen. Das Feedback war positiv, trotzdem reichte es nicht für einen Vertrag. Das häufigste Argument lautete: Derzeit nicht verkäuflich, es gibt zu viel Jugend-Fantasy am Markt. Außerdem hörte ich auch von den berühmten Schubladen voller amerikanischer Lizenzen, die es da wohl in den Verlagen geben soll. Tja, was tun? Ich ließ es erst mal sacken, überarbeitete derweil das Manuskript und kürzte es ein bisschen ein – auf dass es runder und spannender wurde. Dann schrieb ich erst einmal etwas völlig anderes. Ein Chicklit-Manuskript, das gerade auf der gleichen Ochsentour ist. Und dann stand irgendwann die Frage an: Was tun? Kleiner Verlag? Selfpublishing? Ich entschied mich für’ s Selfpublishing, investierte in einen Lektor – Danke Florian Tietgen für deine hervorragende Arbeit – und arbeitete wochenlang an der Covergestaltung. Ich glaube, ich habe 50 verschiedene Coverideen ausprobiert bis ich halbwegs zufrieden war. Und dann fing die Kleinarbeit ja erst an.

Was habe ich vergessen? Ach ja: Worum geht es eigentlich in dem Buch? Es geht um Susanna ein dreizehnjähriges ganz normales Mädchen, das plötzlich entdeckt, dass sie ganz und gar nicht normal ist. Sie stammt aus einer besonderen Familie, und die ist nicht in unserer Welt zu Hause, sondern in Kis-Ba-Shahid, einer orientalisch anmutenden und magischen Welt neben der unseren, die man nur auf geheimen Wegen erreichen kann. Im ersten Teil „Die Bestimmung“ hat Susanna einiges über ihre Herkunft herausfinden müssen. Geholfen hat ihr dabei Patrick, ein fünfzehnjähriger Mitschüler, in den sich Susanna prompt verliebt. Auch in Patricks Leben gibt es Geheimnisse. Sein Onkel und auch seine Mutter verfügen über sehr spezielle Fähigkeiten, über die ich hier nicht zu viel verraten darf, um denjenigen, die das Buch noch lesen möchten, nicht den Spaß zu verderben. Soviel kann ich aber sagen: Am Ende des ersten Teils weiß Susanna das meiste über ihre Herkunft, und nun möchte sie natürlich alles über diese fremde Welt Kis-Ba-Shahid wissen.

Im zweiten Teil erlebt Susanna dann ein unbeschreibliches Abenteuer in dieser bunten Welt voller fremdartiger Tiere und magischer Wesen. Was darf in einer orientalischen Welt nicht fehlen? Natürlich fliegende Teppiche, Dschinns, Wahrsager, Basare, ein Sultan und seine Familie, neue Freunde, bunte Feste, fremde Rituale. Und natürlich Susannas Bestimmung, denn diese ist der Grund, warum Susanna nach Kis-Ba-Shahid gereist ist. Es gibt einige Rätsel zu lösen. Und natürlich kommen auch die Drehwürmer zum Einsatz, von denen der Textschnipsel erzählt.

Im dritten Teil der Geschichte, er trägt den Titel „Flaschengeister“ geht es dann noch mal richtig zur Sache. Denn es gilt nicht nur Rätsel zu lösen, auch Feinde müssen bekämpft werden. Aber darüber kann ich natürlich noch nichts verraten. Okay eins noch, aber das war es dann: Die Liebe kommt auch nicht zu kurz. 😉 „Flaschengeister“ erscheint voraussichtlich Ende August.

Was bleibt noch zu sagen? Etwas, das mir am Herzen liegt. Ich liebe dieses Buch. Es ist das erste Buch, das mir selbst uneingeschränkt gefällt – das mich nicht von einer Selbstzweifelrunde in die nächste geschickt hat. Ich hatte schrecklichen Spaß bei der Ausgestaltung der Welt Kis-Ba-Shahid, bei den kleinen Parallelen, die ich zwischen den Welten habe entstehen lassen. So lässt sich zum Beispiel das Bild einer Kristallkugel mit einer uns allen wohlbekannten Bewegung von Daumen und Zeigefinder vergrößern ;-). Dieses Buch ist mein Baby und ich wünsche mir sehr, dass alle Leser es genauso lieb gewinnen wie ich.

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