Philipp Bobrowski

© Claudia Toman

© Claudia Toman

Ehrlich, Alder!

Ich sage es gleich, wenn du mir einen Text schickst, musst du dich auf was gefasst machen. Es soll zwar Leute geben, die mich im Grunde ganz nett finden, vor allem aber bin ich, was meine Arbeit betrifft, ehrlich. Streicheleinheiten gibt es nur dann, wenn es der Text aus meiner Sicht verdient hat. Denn im Grunde arbeite ich für den Text, nicht für dich.

So, einmal tief Luft holen, ausatmen. Dein großes Plus ist, du hast die Zügel in der Hand. Es ist ja dein Text. Und dein Geld. Wenn du sagst: „Ich bin sicher, mein Plot ist super, wie er ist, also will ich von dir darüber nichts hören“, dann schweige ich über den Plot. Und wenn du sagst: „Lass mal, ich weiß, die Leser werden meinen Schreibstil lieben, da musst du nichts verschlimmbessern“, dann kneife ich eben die Augen zu und lasse dich notfalls deine Erfahrungen selbst sammeln.

Aber wenn es dir vor allem darum geht, das Beste aus deinem Text herauszuholen, dann lass die Zügel locker. Vielleicht hast du ja recht, und ich ziehe am Ende einfach meinen Hut. Und wenn nicht, kannst du ja trotzdem alles ignorieren, was ich da so von mir gegeben habe. Oder vielleicht wirst du dich letztlich doch wenigstens mit einem Teil meiner Anmerkungen anfreunden.

Wer bist du denn?

Es ist also deine Entscheidung. Schon die Frage, ob du mich für die Arbeit an deinem Text auswählen willst. Wer bin ich denn eigentlich? Freier Lektor. Für Privatpersonen, Projekte, Firmen und Verlage. Autor von Gedichten, Kurzgeschichten, bisher drei Romanen (zwei unter dem Pseudonym Ben Philipp) und neuerdings Ratgebern. Schreibratgebern, sollte ich wohl anmerken. Letztere online und demnächst auch im Print. Ich wirkte als Experte in der Textküche der Autorenzeitschrift „Federwelt“ mit, hielt Workshops und Vorträge. Irgendwann habe ich auch mal Sprach- und Literaturwissenschaft studiert.

Na ja, und so dies und das eben. Hilft dir ja auch nicht wirklich. Teste mich lieber aus. Ein einmaliges Probelektorat von bis zu zwei Normseiten (je 1500 Anschläge) ist kostenlos. Und auch ein paar mehr Seiten sind noch günstig. Oder vielleicht reicht dir eine Einschätzung der Stärken und Schwächen deines Manuskripts (Gutachten).

Biet an!

Wie gesagt, du entscheidest und sagst mir, was du brauchst. Wir finden auch ganz individuelle Lösungen. Textsorte, Gattung, Genre, spielt alles keine Rolle.
Orientieren kannst du dich an meinen grundlegenden Angeboten:

  • Exposégutachten (beurteilt das Exposé und das, was man daraus bezüglich des im Exposé dargestellten Werkes ableiten kann),
  • Textgutachten (auch anhand von Textproben),
  • Manuskriptgutachten (auch anhand von Manuskriptauszügen),
  • Anfertigung von Klappentext und/oder Exposé,
  • Korrektorat (korrigiert wird alles, was eindeutig falsch ist, vor allem also Orthografie und Grammatik),
  • Stillektorat (prüft zusätzlich Ausdruck, sucht nach der besten Formulierung),
  • Komplettlektorat (prüft obendrein alles, was es zu prüfen gibt, je nach Textsorte unter anderem, ob sich keine Logik- und Recherchefehler eingeschlichen haben, ob die Argumentationsketten stimmen, Plot und Spannungsbogen richtig funktionieren, die Figuren nachvollziehbar handeln und die Bedingungen der Erzählsituation eingehalten werden),
  • Textredaktion (Komplettlektorat in mehreren Bearbeitungsdurchgängen).

Ziel des Lektorats ist es, im Rahmen deiner Vorgaben den Text so gut wie möglich zu machen. Das heißt für mich, die Intention des Autors zu erkennen und Schwächen des Textes hinsichtlich dieser Intention zu beheben, um sie (die Intention, nicht die Schwächen) bis zum Leser zu transportieren.

Was kostet das?

Ein Lektorat in Auftrag zu geben, ist, das muss dir klar sein, ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Nicht, weil wir Lektoren gierige Halsabschneider wären, sondern weil ein Lektorat eben viel Arbeit bedeutet. Genauer gesagt, weil ein Roman viele Seiten hat.
Schick mir zehn Normseiten und ich korrigiere sie dir schon ab 20,- Euro, soll ich sie dir komplett lektorieren, bist du ab 40,- Euro dabei. Schick mir hundert Normseiten …

Daraus lässt sich ableiten, dass ich Lektorate, wenn nicht anders vereinbart, nach Normseiten abrechne. Die Normseite wird dafür mit einem Umfang von 1500 Anschlägen (Zeichen inkl. Leerzeichen) veranschlagt und kostet je nach Dienstleistung einen Basispreis von zwei bis vier Euro. Der Basispreis fällt bei normalem Korrekturaufwand an, bei erhöhter Fehlerquote steigt der Seitenpreis nach einem festgelegten Schlüssel um 10-Cent-Beträge.

Ein Tipp für dich, wenn du aufs Geld achten musst: Spare nicht am Umfang der Leistung, sondern am Umfang des zu prüfenden Textes. Statt also das Gesamtmanuskript von 300 Normseiten nur korrigieren zu lassen, weil du dir ein Lektorat nicht leisten kannst, schicke mir lieber nur 150 Seiten des Textes zum Komplettlektorat. Viele meiner Anmerkungen wirst du auch auf den Rest des Manuskriptes übertragen können. Das hilft dir jedenfalls mehr, als wenn du nur aus Kostengründen auf Hinweise zu Stil und Inhalt verzichtest.

Eine vor allem bei längeren Texten deutlich günstigere Alternative ist auch das Manuskriptgutachten. Dieses soll dir in einer übersichtlichen Zusammenfassung zeigen, wo meiner Meinung nach die Stärken, wo die Schwächen deines Textes liegen, und Hinweise geben, wie sich das Manuskript verbessern ließe.

Mehr Infos?

Wenn du jetzt neugierig geworden bist, findest du mehr Informationen und die Möglichkeit, Kontakt zu mir aufzunehmen, auf meiner Homepage: https://lektor.philippbobrowski.de/.

Tipps rund ums Schreiben gibt es auf meinem Blog: https://lektorphilipp.wordpress.com/.

Noch was?

Eines noch: Hier bei Qindie herrscht glücklicherweise ein lockerer Umgangston. Aber natürlich können wir, du und ich, im Geschäftlichen auch beim Sie bleiben. Du entscheidest!

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