Crowdfunding – Eine gute Idee? [Kolumne]

Von Birgit Kluger

Seit einigen Tagen arbeite ich an einem neuen Projekt, das einen großen Teil meiner Zeit einnimmt: Ich habe beschlossen, den 2. Teil meiner englischen Version des Fantasyromans „Dämonenfluch“ über ein Crowdfunding-Projekt zu finanzieren.

crowdWarum?
Ganz einfach, weil ich nicht nur Zeit brauche, um ein neues Buch zu schreiben, sondern auch Geld. Neben dem Lektorat, dem Korrektorat und den Versandkosten (denn es wird eine Printausgabe geben) gibt es noch etliche andere Posten, die bezahlt werden müssen. Um genug  Zeit zu haben das Buch zu schreiben, habe ich beschlossen es mit Crowdfunding zu versuchen.

Was?
Wie bereits erwähnt, ich möchte Teil 2 meines Dämonenfluch-Serials schreiben und finanzieren. In der englischen Version habe ich Teil 1 bereits unter dem Pseudonym J.B. Brooklin und dem Titel „Creatures of Fire: Demons die harder“ veröffentlicht.

Das Crowdfunding-Projekt läuft unter dem Namen „Save Dschinnanya, the world of the demons“. Dschinnanya ist die Welt der Dämonen in der Sariel, die Hauptfigur der Geschichte, bereits einige Abenteuer erlebt hat. Diese Welt ist nun in Gefahr und das nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der Realität, denn, wenn ich nicht dazu komme dieses Buch zu schreiben, wird sie bald in Vergessenheit geraten.

Warum nicht ein deutsches Buch finanzieren?
Ganz einfach weil ich den Eindruck habe, dass Amerikaner schon mehr mit dem Prinzip des Crowdfunding vertraut sind als wir Deutsche. Die Idee jemanden finanziell zu unterstützen, damit er ein kreatives Projekt verwirklichen kann, hat dort schon Fuß gefasst. So ist zumindest mein Eindruck.

Wie funktioniert das Ganze?
Zunächst einmal habe ich nach einer geeigneten Plattform gesucht, die internationale Projekte betreut. Kickstarter.com schied damit zum Beispiel aus. Letztendlich habe ich mich für Indiegogo entschieden, weil dort kreative Projekte gefördert werden und es eine der großen Crowdfunding-Plattformen ist.

Aber das war nur der erste Schritt, denn schon nach zwei Tagen kann ich sagen, dass verdammt viel Arbeit in einem solchen Projekt steckt. Bisher habe ich bereits:

Und das ist noch längst nicht alles.

Wann?
Projektlaunch ist Halloween, das bedeutet, ab dem 31. Oktober 2013 kann jeder, der sich finanziell beteiligen möchte, dies auf der Indigogo-Seite tun. Ab nur 1 Dollar bekommt man nicht nur eine E-Book-Ausgabe – bei höheren Beträgen noch einiges mehr –, sondern ist sich außerdem meiner ewigen Dankbarkeit sicher ;-).

Das Ergebnis?
Wenn ich das wüsste. Ich bin sehr gespannt auf den Ausgang und hoffe, dass überhaupt jemand interessiert ist, sich daran zu beteiligen. Aber bis dahin dauert es noch eine Weile und eines ist gewiss, es gibt noch viel zu tun!

Birgit Kluger